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1. wirtschaftliche
Bedeutung der Opuntien |
11.2. Blattsprosse |
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Die verschiedenen Opuntien-Arten wachsen in allen trockenen Gebieten der Erde. Ihre Heimat ist der amerikanische Kontinent von Kanada bis Patagonien. Opuntien wachsen sowohl in Höhe des Meeresspiegels als auch in Regionen bis zu 4.700 m Höhe.
Der Bau der Opuntien ist ein Ergebnis ihrer Anpassung an die trockenen, halbtrockenen oder wüstenartigen Regionen und ihrer speziellen Fähigkeit große Mengen Wasser speichern zu können, ohne es durch Verdunstung wieder zu verlieren. Die Opuntie ist eine typische Pflanze des trockenen, tropischen Höhenklimas mit großer Tag-Nacht-Amplitude.
Peru, Huaraz, kleinbäuerlicher Garten mit Opuntien Weitere Standortvoraussetzungen sind: relativ milde Winter, Trockenheit in der kalten Jahreszeit, vorwiegend Sommerregen, Jahresniederschläge zwischen 180 und 650 mm (Brutsch 1984). Wenn davon abweichend auch Winterregen, wie sie im Mittelmeerraum auftreten, toleriert werden, zeigt dies die breite ökologische Toleranz der Pflanze. Wichtig sind ausreichende Niederschläge zur Zeit der Fruchtreife. Die Temperatur soll die O° C -Grenze nicht unterschreiten, da die Opuntie sehr empfindlich auf kalte Winde, starke Fröste und Nebel reagiert (Gatti 1977). Die Widerstandsfähigkeit gegen Frost variiert aber bereits innerhalb einer Art ganz beträchtlich. Kurzfristig können aber durchaus -6°C bis -8°C toleriert werden. |