Opuntien

  1.      wirtschaftliche Bedeutung der Opuntien
  2.      was ist ein Kaktus?
  3.      Biologie der Opuntien
  4.      Standort und Klima
  5.      Ursprung und landwirtschaftliche Nutzung
  6.      Früchte
  7.      Blüten
  8.      Blattsprosse (Nopalitos)
  9.      Inhaltsstoffe
10.     Opuntien als Unkraut
11.     Ernährungsgrundlage für die Dritte Welt
11.1.  Früchte und Blüten

11.2.  Blattsprosse
11.3.  Viehfutter
12.     medizinische Bedeutung
12.1.  Diabetes
12.2.  Blasenschwäche und Prostata-Beschwerden
12.3.  Handelspräparate zur Nahrungsergänzung
13.  
   Farbstoffproduktion
14.     weiterführende Literatur
14.1.  Fachbücher
14.2.  wissenschaftliche Publikationen 
14.3.  weiterführende Links
15.     Autor


7. Blüten

Die Blüten des Feigenkaktus sind wie bei vielen Kakteen von großer Schönheit. Sie entspringen den Areolen, die am Rand des Blattes sitzen. Blütezeit ist das Frühjahr, in Mexiko zwischen März und Mai.  Ca. 6 bis 10 cm werden die Blüten groß. Sie sind immer von einer sehr leuchtenden Farbe: gelb, orange, lachsfarben, rot bis magenta. Die Blütenblätter sind meist sehr zerbrechlich ohne erkennbare Symmetrie und umgeben eine große Zahl von Staubgefässen.

 

Die Blüten des Feigenkaktus leuchten gelb bis rot und sind auch aus der Ferne noch gut zu erkennen

 

 

vertrocknete Blüte und junger Sproß



In der Landwirtschaft und Ernährung spielen die Blüten eine untergeordnete Rolle. In Baja California, wo Opuntien und andere Kakteen die Landschaft prägen, werden die Blüten hin und wieder gegessen. Den Nährwert schätzen einheimische Indios zur Stärkung der Abwehr und der Manneskraft. Außerdem besitzen die Blüten eine blasenstärkende Wirkung haben, ein Phänomen, das vor allem die Älteren zu schätzen wissen und durch Studien in den letzten Jahren belegt werden konnte.